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Professor Kotlers schöne, neue, heile Marketingwelt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Donnerstag, den 20. September 2012 um 00:00 Uhr

einkaufswagen

Professor Kotlers schöne, neue, heile Marketingwelt
und die Realität: Milchkannenschmuser, Lulus, Jausendiebe und APPdeppen


Im März 2010 veröffentlichte „Mister Marketing“ Philip Kotler gemeinsam mit dem indonesischen Marketingguru Hermavan Kartajaya seine neue Marketingbibel:


„Marketing 3.0 – From Products to Customers to the Human Spirit“ (Kotler/Kartajaya/Setiawian).


Das Buch ist insofern erstaunlich, als Kotler die Marketingparadigmen der Vergangenheit, die er ein halbes Jahrhundert hindurch selbst propagiert hatte, in seiner neuen Marketingbibel in einigen Punkten (Die vier P, AIDA-Regel, Segmentierung-Targeting-Positionierung, One-to-One Relationship) radikal revidiert.


Die Postulate des neuen Buches klingen ein wenig nach schöner heiler Welt. Der Präsident der Republik Indonesien, Mr. Susilo Bambang Yudhoyono bezeichnet das neue Marketingbuch in seinem Editorial als „Buch für eine bessere Welt“.


Denn der Marketingpapst Philip Kotler und seine Co-Autoren präsentieren ein Marketing des 21. Jahrhunderts, in dem Unternehmen die Umwelt retten, sozial sind, ihre Kunden lieben und ihnen psychospirituelle Werte anbieten … - Und ganz nebenbei noch richtig Geld verdienen.


Mich hat in diesem Zusammenhang interessiert, ob diese „neue Dimension des Marketing“, die Kotler et al. seit 2010 propagieren, in der Praxis der täglichen Werbung in Österreich bereits angekommen ist.

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Plädoyer für Unternehmer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Freitag, den 15. Juni 2012 um 00:00 Uhr
weizenfeld
Plädoyer für Unternehmer

Beim Blick in die Medien springen folgende Schlagwörter entgegen:
„Rettungsschirm, Schuldentilgungsfonds, Investoren.“

Kaum mehr ein Wort über Unternehmer, Bruttonationalprodukt, Mut, Fleiß und unternehmerische Initiative.

Im Mittelpunkt des aktuellen Medieninteresses stehen heute die Investoren - und nicht mehr die Unternehmer der Realwirtschaft, wie z.B. Hersteller, Händler oder Dienstleister.
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„Der Kapitalismus ist tot! – Es lebe der Virtualismus!“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 00:00 Uhr

muenzen

„Der Kapitalismus ist tot! – Es lebe der Virtualismus!“
Walter Schönthaler führte ein satirisches Interview – mit seinem eigenen Pseudonym Victor Raskol

 

SCHÖNTHALER:

Herr Raskol, mit Ihrem neuen Buch „21 Cent – oder die Kunst des Pfidschigogerlns“* haben Sie der Spekulation eine ideologische Basis gegeben.


RASKOL:
Es ist höchste Zeit, dass auch das populärste Wirtschaftsmodell des 21. Jahrhunderts – das Business mit derivativen Finanzprodukten – einen tragfähigen ideologischen Unterbau bekommt! Zumal es sich mit Abstand um den größten Wirtschaftszweig handelt: Täglich werden Kredite, Swaps und Optionen um ungefähr 600 Milliarden gehandelt. Dagegen ist die sogenannte „Realwirtschaft“ mit einem Produktionsvolumen von circa 20 Milliarden vergleichsweise winzig. Der Markt der derivativen Finanzprodukte steigt ständig, denn es gibt jede Menge billiges Geld, das profitabel arbeiten muss.

 

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Handelsmarken? Der Unterschied ist genetisch bedingt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 00:00 Uhr
 
Zum Thema Handelsmarken sind die Standpunkte der beiden „Partner“ Handel und Hersteller in der Regel sehr verschieden.
 
Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Handel und Hersteller unter vollkommen unterschiedlichen Ausgangsbedingungen zusammenarbeiten:
 
Der Handel erwirtschaftet seine Erträge über das Umlaufvermögen, das möglichst rasch ‚gedreht‘ bzw. verkauft werden muss, um einen positiven Hebeleffekt auf die Rentabilität zu erreichen.
 
Der Hersteller hingegen braucht leistungsfähige Maschinen und Anlagen. Die dafür erforderlichen Investitionen sind teuer und die Amortisationszeiten sind lang. Kurzfristige Schwankungen in der Produktion wirken sich unmittelbar in einer Verschlechterung der Produktivität aus.
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Herausforderungen und Chancen in der Kommunikation PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Mittwoch, den 03. August 2011 um 18:50 Uhr

Marketing ist in eine neue Phase getreten.

 

Anstelle des produktorientierten Marketings im Boom der Nachkriegszeit und des verbraucherorienten Marketings der achtziger und neunziger Jahre ist das heute das wertorientierte Marketing die aktuelle Herausforderung und Chance.

 

Kotler und Kartayaya bezeichnen das Neue Marketing als "Marketing 3.0". 

 

Zentrales Marketingkonzept sind Werte, nicht mehr Produkte oder Differenzierung.

 

Die Interaktion mit dem Verbraucher findet daher nicht mehr in einer Einwegstraße als "One-to Many-Transaktion" oder als "One-to One-Beziehung" statt sondern als "Many-to-Many-Kooperation".

 

 

 

Dies eröffnet neue Herausforderungen, Risken und Chancen in der Kommunikation. > Die Präsentation ist als Download verfügbar.

 

download

 

 
Als die Münztruhen Räder bekamen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 17:11 Uhr
Es war einmal vor vielen, vielen Jahren...
Governatos, das gewählte Oberhaupt eines Volkes am Kontinent Europius, borgte sich viele Millionen Euronen von der Investorengruppe Credere Limited, um im Wahlkampf zu bestehen und seinen Untertanen die Freuden des Konsums ‚zeitnah‘ bieten zu können.
 
Credere Ltd. besaßen das Geld selbst auch nicht, borgten es Governatos aber dennoch, weil Vetter Minos Pekuniarius in Frankonfurt über das Privileg verfügte, Euronen in unbegrenzter Menge herzustellen.
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Plädoyer für die derivative Rohstoff-Spekulation (Satire) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 00:00 Uhr

shutterstock_65943406 

Termingeschäfte mit Rohstoffen sind wie Digitalphotographien.

Man weiß nie, wie viele Kopien vom Original angefertigt wurden oder wie das Original aussieht, meistens existiert überhaupt kein Original.

 

Warenterminhandel bedeutet, dass man die Bilder oder Kontrakte von Produkten handelt, nicht aber die Produkte selbst.

 

Jedes Foto ist ein Kunstwerk, top oder flop.

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Die 10 Artikel der österr. Realverfassung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Schönthaler   
Samstag, den 16. Juli 2011 um 00:00 Uhr
Warum werden die dringenden Reformen im Bildungssystem, Verwaltung, Staatshaushalt nicht in Angriff genommen?
 
 
 
Wir praktizieren in Österreich die „Politik der „institutionalisierten Gemütlichkeit“.
  
Die 10 Gebote ("Artikel") der österreichischen Bundes-Realverfassung: 
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